Wie ein Szenario die Flüchtlingswelle in neuem Licht erscheinen lässt?

2025! Der Nordpol ist schneller abgeschmolzen, als alle Vorhersagen hoch geachteter Metereologen und Umweltschützer ahnen ließen!

Ein Teil Deutschlands steht unter Wasser. Betroffen sind die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Sie hat es am schlimmsten erwischt. Die dort verorteten AKW’s stehen kurz vor einem Super-GAU. Wenn dieser eintritt, wünschen wir uns Tschernobyl zurück. In Nordrhein-Westfalen hat sich das Wasser bis zum Siebengebirge vorgekämpft. Der Rhein wird nun von zwei Seiten gespeist; von der Quelle und von der Nordsee. Den Kölner Dom umrunden farbige Schlauchboote, prall gefüllt mit flüchtenden Menschen.

Im Ruhrgebiet sind die stillgelegten Zechen mit Wasser voll gelaufen. Die Unterwelt verschiebt sich, rumort und bebt. In vielen Städten bestehen für die Zechenhäuser Einsturzgefahr. Lediglich die Villa Hügel in Essen und weitere, ebenfalls höher gelegene Herrschaftshäuser, haben noch keine nassen Füsse bekommen und wurden unter hohem Aufwand und nicht zu geringen Kosten gestützt. Die Ruhr, der Baldeney-See, die Lippe, der Herne-Emscher-Kanal….alle Gewässer sind über die Ufer getreten. Fischfang lohnt sich dennoch nicht. Durch die im Wasser treibenden Tierkadaver und die ausgelaufenen Industriegifte sind die Fische nicht nur quecksilberverseucht. Nein, diese Fische würden als Multitalente auf der Giftskala ganz oben stehen. Das halbe Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen ist auf der Flucht und weiß noch nicht wohin? Zu bemerken ist, dass das Wegrennen hübsch geordnet und getrennt nach Animositäten verläuft; der BVB von Schalke, die Düsseldorfer von den Kölnern…

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin wirken wie eine riesige Seenplatte. Ein paar Dörfer harren noch mit trockenen Füßen aus und in Berlin sind die Underground-Clubs auf Dachterrassen verlegt worden. Der Verkehr von U-Bahn und S-Bahn ist eingestellt. Wie im Ruhrgebiet und anderswo drückt sich das Grundwasser durch und hat die U-Bahn-Schächte geflutet. Die Berliner nehmen es mit Humor, der Bär tanzt noch. Nur der Brandenburger und der Sachse versucht derweil, das Wasser mit Nebelkerzen und mit Brandanschlägen auf Riesenpfützen zu verscheuchen. Es nutzt halt nix…Ein Großteil der Bevölkerung ist auf der Flucht. Aber wohin?

Und der Rest Europas? Polen hat es ganz schlimm erwischt. Das katholische Land hat bis zum Schluss gebetet, aber die Gebete gen Himmel und Rom wurden nicht erhört. Denn der Wetterengel schickte Endlos-Regen. Auch die Polen sind nun auf der Flucht. Aber wohin?

Die Niederländer vermelden mehr Glück, denn deren findigen Architekten haben sich den Klimawandel nicht weg gewünscht, sondern herbei gesehnt. Fast jeder fünfte Niederländer wohnt mittlerweile auf Hausbooten bzw. in schwimmenden Häusern. Der Anbau von Obst und Gemüse wurde beizeiten auf Schwimminseln und Dächer verlagert und die Viehzucht nach und nach eingestellt. Das Fleisch wird nun aus Algen gewonnen. Der Rest der kleinen Nation ist auf der Flucht. Die Mehrheit der Holzklotschen-Menschen, die sich keine eigenen Schwimmhäuser leisten konnten. Das Prekariat halt. Aber wohin?

Den weiteren Beneluxländern ergeht es wesentlich schlimmer. Sie verschliefen wie so viele andere Länder, den Trend „Leben auf dem Wasser“ und taten den Klimawandel als ebenso unsinnig ab, wie die von der Opposition geforderte Abschaffung der Königshäuser. Die stehen ebenfalls unter Wasser. Sie sind alle auf der Flucht. Aber wohin?

Die Franzosen, Spanier und Italiener haben vergleichsweise Glück. Lediglich die Küsten verzeichnen Wassereinbruch. Allerdings sind die beliebtesten Urlaubsinseln von der Karte verschwunden. Die findet nur noch das Echolot. Österreich und die Schweiz haben allen Grund zum Jodeln. Sie sind durch ihre Alpen geschützt. Italien hat etwas Fortune eingebüßt. Venedig ist in den Fluten versunken, die Gondoliere bieten nun ihre Dienste als Schlepper an. Die Adria, die Toscana und die Riviera fallen als Urlaubsziele aus. Der Tourismus in Kroatien ist vollends zum Erliegen gekommen. Griechenlands Olymp steht auf wackeligen Säulen und die romantischen Inseln sind am Horizont kaum zu erkennen. Mazedonien hat es ganz arg erwischt. Die Stacheldrahtzäune, die früher die Grenzen schmückten, rosten unter der Wasseroberfläche und gelten nun als „Tretminen“ für flüchtende Schlauchbootmigranten. Wohin sollen sie flüchten?

Über weitere europäische Länder fantasiere ich noch!

Afrika und der Orient. OPEC, die afrikanische Allianz und übrige Machthaber schafften es nach jahrelangen Zwistigkeiten und Machtkämpfen, endlich über ihren Schatten hinaus zu treten und machten IS und anderen Terrorgruppen sowie deren Geldgeber den Garaus. Das gemeinsame Vorgehen hätte schon Jahrzehnte früher stattfinden können, aber die selbstgefälligen Eitelkeiten brauchten noch ein paar schmerzhafte Dämpfer. Seither blühen Landschaften und Industrien auf. Das Öl und andere Ressourcen gehört nun einer Firma. Die „Bürgerfirma“. Jeder profitiert. Kein Hunger, kein Leid, kein Krieg. Das reinste Paradies.

Und sie haben von Europa gelernt! In den letzten Jahren trotzten sie dem Klimawandel und sorgten vor. Vor Jahren wurde die Bevölkerung von den Küsten umgesiedelt und die Küsten zu Auffanglagern für das kommende Wasser präpariert. Nun wälzen unsagbar große schwimmende Wasserwerke das Salz- in Süßwasser um und wird durch mannshohe Pipelines in die Wüsten transportiert. Tourismus? Nicht mehr nötig. Die Wüsten sind blühende Oasen. Zudem wurden die für die eigene Wirtschaft schädlichen Handelsabkommen aufgekündigt, die internationalen Ölkonzerne entmachtet und die giftigen europäischen Abfälle nicht mehr importiert. Nunmehr sind die Küsten mit bewaffneten Schnellbooten ausgerüstet, denn die Firma Orient und Afrika will ihr neu erlangtes unabhängiges und reiches Leben nicht in Gefahr bringen. Die Grenzen sind hochgezogen, wehrhafte Stacheldrahtzäune und Selbstschussanlagen an den Küsten verhindern den Einbruch von Flüchtlingen aus Europa. Warum sollte man sie aufnehmen? Sie laufen nicht vor Krieg und Bomben weg!

P.S. Innerhalb von Deutschland hat sich Bayern als wehrhaftes Bürgertum gegen jedwede Einmischung der Preußen gezeigt. Das spiegelt sich in den unüberwindbaren Mauern rund um das Bazi-Land wider.

 

 

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