Ein heißer Sommerabend – und eine digitale Debatte?

Was hat die FAZ mit einem heißen Sommertag gemein? Richtig, manchmal wird es anstrengend, aber auch interessant….

Heute gab der Internetvordenker Jaron Lanier unter dem Titel „Warum seid Ihr so empfänglich für unseren Quatsch“ auf FAZ-Online ein ausführliches Interview. Ich finde, ein diskussionswürdiger Artikel…und gehe ganz schnell auf einen winzig kleinen Aspekt ein:

Lassen wir uns von Facebook und anderen sozialen Netzwerken, die ja gar nicht sozial sind, lenken und leiten? Wir geraten in Stress, wenn wir länger als einen halben Tag offline sind – warum? Weil wir mittlerweile dressiert, oder sagen wir eher, auf die Netzwerke so konditioniert sind? Und uns den Regeln unterwerfen, wie der Autor beschreibt? Und der uns vorschlägt, empirisch vorzugehen? „Wenn du dich selbst kennenlernen willst, solltest Du Facebook verlassen, für eine ausreichende Zeit. Nicht aus dem Glauben heraus, dass es falsch oder böse ist. Sondern einfach als ein Experiment. Um herauszufinden, was Facebook wirklich ist. Und wer du wirklich bist“

Oh Mann….sorry Frau. Ich bin nicht betroffen. Ich kenne noch ein Leben vor Facebook und Co.! Und ich vernachlässige am Wochenende die Online-Welten. Da gibt es soooo unendlich viele Dinge zu tun, die mir gar nicht Zeit geben, mich auch noch um digitale Kommunikation zu kümmern. Ich vergesse mein Smartphone in der Schublade und höre es auch nicht. Nein, bei dem geilen Wetter fahre ich mit dem Fahrrad in den nächsten Biergarten, sitze unter Menschen und führe eine lockere Unterhaltung oder sogar ein geistreiches Gespräch. Ja, Sie lesen richtig! Gespräche! Reden mit Lippen bewegen. In ganzen Sätzen! Ohne Akronyme, Homophone, Reduktionen und schelmischen Emoticons und ohne Facebook. Das mache ich gleich. Mit ner kühlen Blonden! Tschüss!

 

P.S: Bitte Rechtschreibfehler nachsehen, das korrigiere ich dann morgen

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